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Tagestour: Naturpark Südheide - Der Wacholderwald in der Teufelsheide

Wandergebiet W1 Naturpark Südheide: Der Wacholderwald in der Teufelsheide


Die Wanderung führt in den nördlichsten Zipfel des Naturparkes Südheide, durch die Dübelsheide und die Schlichternheide bei Schmarbeck. Hier befinden sich größere Heideflächen in hügeliger Landschaft. Sie ermöglichen weite Aussichten über die Südheide. Die dichten Wacholderbestände am Rande der Heide gelten als schönster und größter Wacholderwald Niedersachsens. Regelmäßig zieht eine Heidschnuckenherde über die Heide. Daneben können Wälder, Wiesen und Äcker durchwandert werden. Schmarbeck und Niederohe haben unverfälschte Heidehöfe mit alten Hofgehölzen zu bieten.




 

Ausgangspunkt:

Vom Wanderparkplatz an der Wacholderheide bei Schmarbeck aus werden 3 unterschiedlich lange Wandertouren angeboten.

Anfahrt zum Parkplatz Wacholderwald:

Der Parkplatz an der Wachholderheide bei Schmarbeck ist von Müden (Örtze) aus auf der

L 280 in Richtung Unterlüß zu erreichen. Kurz hinter Hankenbostel geht es links ab in Richtung

Schmarbeck und Wachholderwald.

Position: N 52° 54.54417', E 010° 13.44851'

 



Kurze Tour: 4,4 km

Mittlere Tour: 7,1 km

Lange Tour: 12,1 km


Die drei Touren des Wandergebiete W1 sind mit dem abgebildeten Piktogramm beschildert. An Abzweigungen ist die kurze Tour mit einem kleinen grünen Kreis gekennzeichnet, die mittlere Tour mit einem mittleren gelben Kreis und die lange Tour mit einem heidefarbenen großen Kreis.



Weitere Informationen und Tipps zu den Touren des Wanderparadieses Südheide finden Sie auch hier im Region Celle Navigator.



Wissenswertes zum Wandergebiet W1: Der Wacholderwald in der Teufelsheide


Die Teufelsheide

Der plattdeutsche Flurname "Dübelsheide" bedeutet auf hochdeutsch "Teufelsheide". Noch um 1900 erstreckte sich eine etwa 350 ha große Heidefläche östlich von Schmarbeck. Die heutigen Heiden sind letzte Relikte dieser alten Kulturlandschaft aus der Zeit der Heidebauernwirtschaft. Eine besonders bemerkenswerte Pflanzenart in diesem Heidegebiet ist der Teufelszwirn, auch Quendel-Seide genannt. Möglicherweise hat sie der Landschaft den Namen gegeben.


Bei dem Teufelszwirn handelt es sich um eine 20 bis 80 cm lange zarte Windepflanze, die sich wie ein Zwirnsfaden mit purpurroten dünnen Stängeln durch das Heidekraut schlängelt. Die nur wenige Millimeter großen Blüten erscheinen etwa zeitgleich wie die des Heidekrautes und haben auch die gleiche rosa Farbe. Der Teufelszwirn hat keine grünen Blätter wie andere Pflanzen, was den Menschen in früheren Zeiten sicherlich unheimlich vorkam. Es handelt sich um einen so genannten Schmarotzer, also eine Pflanze, die sich auf Kosten anderer ernährt. Sie zieht die für ihr Wachstum benötigten Nährstoffe aus der Besenheide oder auch aus dem in der Heide wachsenden Thymian. Der Teufelszwirn ist eine besonders seltene Pflanze in Niedersachsen. Hin und wieder ist er noch in jüngeren Heidebeständen des Naturparkes Südheide anzutreffen.


Der Wacholderwald

Im Jahr 1980 erschien eine Beschreibung der wichtigsten Naturdenkmale Niedersachsens. Danach befindet sich der schönste und größte Wacholderwald des Landes in der Dübelsheide. Er besteht aus Hunderten von dicht aneinander gedrängten Wacholdern, die eine Fläche von etwa 20 Hektar einnehmen. Viele der Wacholder haben skurrile Formen, die besonders an nebligen Tagen geheimnisvolle Gestalten entstehen lassen.


Zur Zeit der Heidebauernwirtschaft galt der Wacholder als Weideunkraut, da er die Heidschnucken bei der Beweidung der Heideflächen behinderte. Die Schäfer sorgten dafür, dass der Wacholder nicht überhand nahm. Das Holz des Strauches diente nicht nur zum Heizen sondern eignete sich auch hervorragend zum Räuchern von Fischen oder zum Drechseln. Die Beerenzapfen des Wacholders sind ein begehrtes Gewürz zur Verfeinerung von Sauerkraut und Sauerbraten. Auch sind sie der Rohstoff für die Herstellung von Gin. Im 19. Jahrhundert waren Wacholderbeeren ein wichtiger deutscher Exportartikel. Beispielsweise wurden 1880 90 000 Kilogramm Wacholderbeeren nach Frankreich geliefert.


Heute gilt der Wacholder als bestandsbedroht. Die von ihm besiedelten nährstoffarmen und lichten Standorte sind in der heutigen Kulturlandschaft nur noch selten zu finden. Wenn ein Wacholder in einem Kiefernwald steht, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass sich an dieser Stelle früher eine offene Heidefläche befand.


Trotz seiner Seltenheit in der heimischen Landschaft ist der als Strauch oder als bis zu 15 Meter hoher Baum wachsende Wacholder der Nadelbaum mit der weitesten natürlichen Verbreitung der Welt. Er wächst in Europa, Nordasien, Nordamerika und Nordafrika.


Im Volksglauben galt der Wacholder als Zauberund Heilpflanze, beispielsweise als Spender von Leben und Gesundheit. Ein Zweig über der Haustür oder im Stall sollte vor Teufeln, Hexen und Geistern, aber auch vor Giftschlangen und Dieben schützen. Im Mittelalter dienten Wacholderzweige zum Ausräuchern der Pesthäuser.

Bilderstrecke

  • Heidschnuckenweg Wacholderwald
  • Piktogramm Der Wacholderwald in der Teufelsheide
  • Wacholderwald Schmarbeck
  • Wanderhütte am Wacholderwald
  • Wacholder
  • Baumstumpf am Wacholderwald
  • Sonnenblumenfeld im Sonnenuntergang
  • Weg entlang des Wacholderwaldes
  • Wacholderbeeren
  • Heidschnuckenweg Wacholderwald

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Etappen

Lange Tour (12,1 km) Der Wacholderwald in der Teufelsheide

Die lange Tour mit 12,1 km führt zu den interessantesten Punkten der kurzen und mittleren Tour, und führt dann wesentlich weiter nach Süden. Ende der Wacholderheide folgt eine Wald- und

Mittlere Tour (7,1 km) Der Wacholderwald in der Teufelsheide

Die mittlere Tour mit 7,1 km schließt die Höhepunkte der kurzen Tour ein.Hinter dem Wacholderwald geht es weiter über das Bächlein Schmarbeck und durch Wald mit heidebewachsenen Wegrändern. Am südlichsten

Kurze Tour (4,4 km) Der Wacholderwald in der Teufelsheide

Die kurze Tour ist 4,7 km lang und umrundet die größte Heidefläche des Gebietes. Hier bietet sich ein weiter Blick über die Landschaft der Südheide. Hinter einem kleinen Kiefernwäldchen wird

Unterkünfte entlang der Tour

Engelhof

Faßberg

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Das Domizil ist ein hervorragender Startpunkt für Wandertouren ins Wanderparadies Südheide oder um mit dem Fahrrad den Naturpark Südheide zu erkunden. In unmittelbarer Nähe verläuft z.B. der Heidschnuckenweg. Zu uns

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Ferienwohnung HOLLY

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Unser Haus liegt im Neubaugebiet am Rand von Faßberg, wird über eine Sackgasse erreicht und stößt rückwärtig an ein Wäldchen. Bei uns können Sie sich erholen. Der Naturpark Südheide bietet

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