Sie haben 0 Elemente in Ihrem > Privatkatalog

> Diese Seite hinzufügen

Lade Daten

Tagestour: Naturpark Südheide - Sagenhafte Sicht im Elfenland

Wandergebiet W4 Naturpark Südheide: Sagenhafte Sicht im Elfenland


Am Parkplatz Wietzer Berg, an der Landesstraße 240, startet der Rundwanderweg zum Wietzer Berg. Auf der Kuppe des Berges befindet sich der Lönsstein als Gedenkstätte für Hermann Löns. Der Heidedichter fühlte sich zu Lebzeiten eng mit der Landschaft der Lüneburger Heide und seinen Bewohnern verbunden und gewann hier Inspiration für seine zahlreichen literarischen Werke. Vom Wietzer Berg aus bietet sich aus 102 m über Meereshöhe über die vor gelagerten Heideflächen eine imposante Aussicht auf die Landschaft der Südheide. In südwestlicher Richtung liegt bei Bonstorf der sagenumwobene Elfenberg. Weitere interessante Wegepunkte sind das Heidedorf Müden und in ein kleines Wäldchen eingebettete Hügelgräber aus vorgeschichtlicher Zeit. Neben den Heideflächen am Wietzer Berg säumen Wälder, Wiesen und Äcker den Weg.




 

Ausgangspunkt:

Vom Wanderparkplatz am Wietzer Berg aus werden 3 unterschiedlich lange Wandertouren angeboten.

Anfahrt zum Parkplatz  Am Lönsstein:

Der Parkplatz "Am Lönsstein” liegt an der L 240 zwischen Hermannsburg und Müden (Örtze). Vom Ortsausgang Müden (Örtze) nach ca. 1,5 km auf der rechten Seite.

Position: N 52° 52.06546', E 010° 05.54750'

 


Kurze Tour: 5,5 km

Mittlere Tour: 11,2 km

Lange Tour: 15,1 km


Die drei Touren des Wandergebietes W4 sind mit dem abgebildeten Piktogramm beschildert. An Abzweigungen ist die kurze Tour mit einem kleinen grünen Kreis gekennzeichnet, die mittlere Tour mit einem mittleren gelben Kreis und die lange Tour mit einem heidefarbenen großen Kreis.



Weitere Informationen und Tipps zu den Touren des Wanderparadieses Südheide finden Sie auch hier im Region Celle Navigator.



Wissenswertes zum Wandergebiet W4 "Sagenhafte Sicht im Elfenland"


Der Lönsstein

Hermann Löns (1866 bis 1914) gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Er arbeitete unter anderem in Hannover als Journalist bei einer Tageszeitung, wo er sich vom freien Mitarbeiter zum Chefredakteur hocharbeiten konnte. Der Journalistenberuf diente ihm jedoch nur als Broterwerb, während die Nebentätigkeit der Schriftstellerei seine eigentliche Passion war. 


Er besuchte regelmäßig die Lüneburger Heide, in der er Ruhe und Inspiration für seine zahlreichen Werke fand, aber auch die Natur erforschte. Die Romane "Der letzte Hansbur" (1909), "Dahinten in der Heide" (1910) und "Der Wehrwolf" (1910) waren seinerzeit sehr erfolgreich. Im Jahre 1921 stellte der Deutsche Jägerbund auf dem Wietzer Berg bei Müden den Lönsstein im Gedenken an den Schriftsteller auf.


Der Elfenberg bei Bonstorf

Eine alte Sage gibt Aufschluss über die Herkunft des Namens "Elfenberg": Am Johannistag des Jahres 1450 kam der Bürgermeister von Bonstorf mit seinem Gefolge zum Priester Magnus Lauenrod nach Hermannsburg und berichtete ihm, sie hätten einen "doden Keerl funnen", der bis zum Halse in einem Butterberg steckte. Sie fragten, ob sie ihn auf dem Kirchhof begraben dürften. Darauf entgegnete der Priester "se schullen öm stäken laten". Die Elfen, "de öm da rin bröcht harren, kunnen öm ok beholen und wören öm ok bald ganz rintrecken, dat nix mehr davon to sehn wöre." Auf dem Kirchhof dürften nur Christenmenschen begraben werden. Der da aber im Butterberg steckte, wo die Elfen buttern täten, sei sicherlich des Teufels gewesen. Am Tage nach dem Johannistag sei von alle dem nichts mehr zu sehen gewesen.


Mit dieser Sage könnte auch ein Bezug zu den nahegelegenen Hügelgräbern hergestellt werden. In alten Sagen werden die Begräbnisstätten der "Heiden" gern mit dem Teufel und mit Elfen in Verbindung gebracht. Markante Grabhügel hatten im Volksmund nicht selten eigene Namen. So könnte mit dem Butterberg auch einer der Grabhügel gemeint sein.


Einer anderen Erzählung nach spielte der Elfenberg eine Rolle in der Hildesheimer Stiftsfehde (1519 bis 1523). Danach sei es am Johannistage 1519, einige Tage vor der Schlacht bei Soltau, im Brunautal zu einem blutigen Vorhutgefecht zwischen Kalenbergern und Lüneburgern gekommen. Der Kalenberger Ritter Hans von Ollershusen sei dabei mit seinem Pferd im Morast versunken und nur durch die Hilfe des gegnerischen Ritters Hans von Sporeken, einem alten Waffengefährten, gerettet worden.


Hügelgräber von Bonstorf

Zwischen Backeberg und Bonstorf zeugen sechs Hügelgräber von einem Friedhof, der zum Ende der Jungsteinzeit und zu Beginn der Bronzezeit angelegt wurde.

Auf einer Informationstafel sind die Ausgrabungsergebnisse zu einem Grabhügel dargestellt, der sich auf einer benachbarten Ackerfläche befand. Aus Feldsteinen wurde der Grundriss des Hügelgrabes rekonstruiert. Der Grabhügel war von einem Steinkranz eingefasst. Die Erdaufschüttung überdeckte eine Holzkammer, worin ein Mann bestattet war. Als Beigaben waren ein Tongefäß, ein Beil, ein Schwert und ein Dolch aus Bronze in das Grab gelegt worden. Im nördlichen Randbereich des Hügels war eine Frau mit bronzenen Trachtbestandteilen bestattet worden. Die bronzenen Beigaben sind bezeichnend für die ältere Bronzezeit in der Lüneburger Heide (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.).

Bilderstrecke

  • Piktogramm Sagenhafte Sicht im Elfenland
  • Lönsstein bei der Ferienwohnung Lückert
  • Aussicht im "Elfenland"
  • Landschaft bei Backebergs Mühle
  • Wandern im Wanderparadies Südheide

Bewegen Sie die Bilder mit Hilfer der Pfeiltasten nach links oder rechts und klicken Sie auf eines der Bilder, um eine größere Version des Bildes zu sehen

Etappen

Kurze Tour (5,5 km) Sagenhafte Sicht im Elfenland

Die kurze Tour mit 5,5 km führt durch eine Heidefläche mit einigen Hügelgräbern. Es geht zum Wietzer Berg hinauf, auf dessen Kuppe der Lönsstein steht. Westlich davon befindet sich ein

Mittlere Tour (11,2 km) Sagenhafte Sicht im Elfenland

Die mittlere Tour umfasst 11,2 km und schließt die Höhepunkte der kurzen Tour ein. Vom Lönsstein führt die Wanderung Richtung Bonstorf durch Felder und vorbei an einzelnen Wäldern, bis das

Lange Tour (15,1 km) Sagenhafte Sicht im Elfenland

Die lange Tour mit 15,1 km folgt zunächst der kurzen Tour: Durch eine Heidefläche mit einigen Hügelgräbern, den Wietzer Berg hinauf mit dem Gedenkstein an Hermann Löns. Westlich vom Lönsstein

Unterkünfte entlang der Tour

Zeige Einträge 1 - 3 von insgesamt 6

Hotel Niemeyers Romantik Posthotel

Müden (Örtze)

****

Hotel Niemeyers Romantik Posthotel, Müden / Örtze, Lüneburger Heide, Niedersachsen.Unser Romantik Hotel befindet sich im idyllischen Müden an der Örtze, einem der schönsten Heidedörfer der Lüneburger Heide. Der Ort überzeugt

Online buchbar

Landhotel Bauernwald

Müden (Örtze)

***

Müden (Örtze) im Landkreis Celle: Das Landhotel Bauenwald befindet sich auf der alten Hofstelle des "Martens-Hofes" im Dorfkern von Müden an der Örtze.Der ursprüngliche Bauernhof wird nicht mehr betrieben und

Online buchbar

Ferienwohnungen Winkelhof

Müden (Örtze)

Die Hofanlage des Winkelhofes wird durch einen wunderschönen alten Baumbestand sowie Garten und Hoffläche mit alten Gebäuden geprägt. Der Winkelhof liegt direkt an der Örtze einmalig idyllisch und dennoch direkt

Online buchbar

Restaurants entlang der Tour

Hermannsburg: Ausflugsziel Waldcafé

Genießen Sie Ihren Kaffeebesuch!Hm, lecker! Alle unsere angebotenen Kuchen und Torten hat Inhaber und Bäckermeister Hans-Jürgen Winterhoff in seiner hauseigenen Backstube für Sie hergestellt! Also entspannen Sie bei leckeren hausgemachten

Sehenswürdigkeiten entlang der Tour

Müden (Örtze): Heideflächen Wietzer Berg

An der Landstrasse zwischen Hermannsburg und Müden (Örtze) erhebt sich sanft der 102 Meter hohe Wietzer Berg und bietet an seinem Rücken einer der schönsten Heideflächen des Naturparks Südheide ihre

Müden (Örtze): Wildpark Müden

Tierisch nah dranAuf zehn Hektar Fläche, entlang der ursprünglichen Örtze, sind hier Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken. Gehen Sie auf einem Rundwanderweg - entlang der Örtze, dem Biotop-Lehrpfad

Anschlussrouten an die Tour

Tagestour: Naturpark Südheide - Fluss-Wald-Erlebnispfad

Wandergebiet W3 Naturpark Südheide: Fluss-Wald-ErlebnispfadZwischen Hermannsburg, Müden (Örtze) und Poitzen im Norden erschließt der Fluss-Wald-Erlebnispfad die Landschaft des Örtzetals mit naturnahen Heidebächen, einem See und viel Wald und Grünland. Zahlreiche

Das dürfte Sie interessieren

Müden (Örtze): Heideflächen Wietzer Berg

An der Landstrasse zwischen Hermannsburg und Müden (Örtze) erhebt sich sanft der 102 Meter hohe Wietzer Berg und bietet an seinem Rücken einer der schönsten Heideflächen des Naturparks Südheide ihre