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Hermannsburg: Große Heidetour im Naturpark Südheide (Tagestour 48 km)

Die  "Große Heidetour" verbindet die schönsten Heideflächen im Naturpark Südheide. Am Rand des Weges sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Vor allem im Monat August, zur Zeit der Heideblüte, ist diese Fahrradtour in der Lüneburger Heide ein landschaftlicher Hochgenuss.

 

Von der Misselhorner Heide über die Große Heide, die Schmarbecker Heide und den Wacholder Wald schlägt diese herrliche Radtour einen großen Bogen durch Faßberg und vorbei am Hausselberg.

Unterwegs erfahren Sie an Hand von Informationstafeln, wie die Heide- und Waldlandschaft im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist.

Spüren und geniessen Sie die Ruhe der Natur.

 


 

Länge der Tour: 48 km


Anfahrt zum Parkplatz Misselhorner Heide:

Den Parkplatz Misselhorner Heide erreichen Sie über die K 17 Hermannsburg Richtung Unterlüß. Ca. 1,5 km nach dem Ortsausgang Hermannsburg liegt rechts der Parkplatz.

Position: N 52° 49.40557', E 010° 08.02380'


Streckenprofil:

Entlang von befestigten Wald- und Feldwegen, Wirtschaftswegen und auf Radwegen entlang öffentlicher Straßen:


Radempfehlung:

Trekking- / Tourenrad


Streckenverlauf:

Willkommen auf der Großen Heidetour!


Diese Fahrradtour führt Sie zu den schönsten Heideflächen im Naturpark Südheide.


Der Ausgangspunkt dieser Radtour liegt auf dem Parkplatz Misselhorner Heide, wo der Heidepanoramaweg beginnt. In Verbindung mit der großen Heidetour empfehlen wir eine Besichtigung des Ludwig-Harms-Hauses und des Heimatmuseums in Hermannsburg in der Harmsstraße. Von dort aus können Sie die Tour auch beginnen und ca. 2,5 km geradeaus Richtung Unterlüß zum Ausgangsort radeln.


Der Heide Panoramaweg und Informationen zur alten Kulturlandschaft Heide am Parkplatz Misselhorner Heide stimmen Sie auf die Radtour ein. Erfahren Sie, wie die Heide- und Waldlandschaft im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist und genießen Sie die Ruhe der Natur.


Von der Misselhorner Heide aus führt der Weg durch die Heidefläche des Tiefentals und durch den Wald nach Lutterloh. Östlich von Lutterloh geht es zur Heide am Schillohsberg. Am Wanderparkplatz befindet sich eine weitere Informationstafel zur Heide und gegenüber in der malerischen Heidelandschaft verläuft der HeideErlebnispfad, ein Rundwanderweg zur Kulturlandschaft.


Bei Neu-Lutterloh folgen Sie ein Stück den Spuren des Mathematikers Carl Friedrich Gauß. In Erinnerung an einem ehemaligen Vermessungspunkt der Gauß’schen Landesvermessung finden Sie hier einen Gedenkstein.


Nach einigen 100 m auf dem Radweg parallel zur Straße Richtung Unterlüß biegen Sie links vor dem Waldrand ein in den Weg Richtung Große Heide bei Oberohe. Am Rand dieses Heidegebietes wurde früher Kieselgur abgebaut, ein damals wichtiger Bodenschatz der Lüneburger Heide. Der Kieselgur-Erlebnispfad auf dem Gelände am Campingplatz Oberohe bietet weitere Informationen.


Die Fahrradtour führt weiter zum Wacholderwald in der Dübelsheide, der als größter und schönster Wacholderwald Niedersachsens gilt. Durch Schmarbeck mit seinen historischen Höfen geht es weiter zur Erinnerungsstätte der Luftbrücke nach Berlin in Faßberg.


Über Hankenbostel zur kleinen Heide bei Gerdehaus läuft die Fahrradtour durch den Wald nach Weesen und von dort über kleine Wirtschaftswege zurück zum Ausgangspunkt an der Misselhorner Heide oder nach Hermannsburg.

 


Wissenswertes:


Über viele Jahrhunderte hinweg wurde in der Lüneburger Heide die Heidebauernwirtschaft betrieben, ein landwirtschaftliches Bewirtschaftungssystem, das auf den nährstoffarmen Böden funktionierte. Die Heidschnucken weideten auf den Heideflächen und die Heideplaggen dienten als Einstreu für die Ställe, bis sie anschließend als Dünger auf die Felder ausgebracht wurden.


Durch verstärkten Holzeinschlag und den regelmäßigen Verbiss der Jungpflanzen, war Mitte des 19. Jahrhunderts eine riesige Heidelandschaft entstanden.


1870 wurde der Mineraldünger eingeführt und die Heidschnuckenwolle durch feinere Garne ersetzt, damit erwies sich die Heidschnuckenwirtschaft als nicht mehr rentabel. Man ging dazu über wieder Kiefern aufzuforsten und im 20. Jahrhundert entdeckten die Menschen den touristischen Wert der einzigartigen Landschaft und der besonderen Tier- und Pflanzenwelt der Lüneburger Heide.


Glücklicherweise hat sich vereinzelt die Heidewirtschaft in kleinen Dörfern bewahrt und so sind bei Misselhorn, am Schillohsberg und an weiteren Orten noch ausgedehnte Heideflächen vorhanden. Heute werden gezielt vierbeinige Landschaftspfleger, die Heidschnucken eingesetzt, um die Heide-Kulturlandschaft zu erhalten.

Übrigens, man vermutet, dass die Heidschnucken von den in Korsika beheimateten Mufflons abstammen.


Klicken Sie hier für genauere Informationen zu dieser Tour.


Bilderstrecke

  • Auf der großen Heidetour
  • Piktogramm Große Heidetour
  • Misselhorner Heide
  • Wacholderbeeren
  • Interessantes Heide-Stilleben
  • Heidschnuckenherde
  • Heideweg
  • Schnuckenherde in der Heide
  • Heidelandschaft
  • Flieger unter dem Dach
  • Ehemalige Kieselgurgrube in Oberohe
  • Fahrradfahrer im Naturpark Südheide

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